Nikolai Vogel / nachwort.de

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Juli 2005


Sonntag, 31. Juli 2005

Flossen und Flügel

Bilder.
Beischlaf.

Wie Schuppen. Die Wörter hinein in die Welt, die eine verborgene ist. Der goldene Fisch.

NV am 31.07.2005 um 21:19 »


Freitag, 22. Juli 2005

Xsadfkmslllasfsdf

Über die Zeilen hastet dein Blick, die von hinten beleuchteten Zeichen, hält inne gelegentlich. All die Aufmerksamkeit, die er wohin wenden will, doch er drückt aus, selbst. Keine Kommentare hier. Vor wenigen Tagen unterhielt ich mich mit Thomas Lang darüber. Wer Kommentare als Funktionalität einbindet, muss alles stehen lassen oder findet sich in der Rolle des Zensors wieder. Oder ist man schon Zensor, wenn man die Funktionalität unterläuft?

Dein Blick. Wenn er dies liest, schreibe er irgendwo, wenn er aus einer Website blickt, die Zeichen "Xsadfkmslllasfsdf", dann sehen wir, wie er sich verzweigt, wie es weitergeht und wo. Und Eigenes kommt zu Eigenem, ohne untergeordnet zu sein.

NV am 22.07.2005 um 00:00 »


Montag, 18. Juli 2005

Wechselndes Licht

Gewitterfelder ziehen in Schwärmen übers Land. Sich unterstellen mit dem Rad. Irgendwo ein Bier trinken, in den Regen schauen. In den Zimmern die Musik und die Bücher. Zugluft. Knappe Kleidung. Menschen im Fluss.

NV am 18.07.2005 um 23:12 »


Montag, 4. Juli 2005

Seiten umblättern

Die Sonne ist wieder auf der anderen Seite. Bordeaux, salziger Käse, Fraximal. Nachts geöffnete Fenster.

NV am 04.07.2005 um 00:39 »


Sonntag, 3. Juli 2005

Weltliteraturgeschwindigkeit

Für das kurze Filmporträt anlässlich meiner Lesung bei den 29. Tagen der deutschsprachigen Literatur hatte ich für die Kamera das Tempo der Lesbarkeit der Weltliteratur kurzfristig erheblich beschleunigt. Die Kamera erfasste nur einen Ausschnitt, so stark vergrößert, dass man das Pixelraster sah, und es sollte sich darin viel bewegen. Die Lesegeschwindigkeit kann ab sofort im Pull-down-Menu verstellt werden - von langsam bis extrem gehetzt, was dann auch den Computer mehr auszulasten beginnt. Die Vielleser Arno Schmidt und Hans Wollschläger sprachen ja oft von der Lesezeit, für die man Lebenszeit braucht, für die die Lebenszeit nie auszureichen vermag. Ob schnelleres Lesen Abhilfe schafft, soll nun jeder selbst entscheiden.

NV am 03.07.2005 um 16:06 »


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